Konjunkturindikatoren


So wie man den Zustand eines Patienten anhand bestimmter Merkmale beurteilen kann, so kann man den Zustand der Volkswirtschaft an bestimmten Konjunkturindikatoren messen da diese die konjunkturelle Lage beschreiben. Zu diesen Indikatoren gehören die Inflationsrate, die Arbeitslosenquote,  der Auftragseingang der Unternehmen, das Lohn- und das Zinsniveau. Da sich diese Werte ständig verändern als auch in den jeweiligen Konjunkturphasen unterschiedlich auf- oder absteigen, kann man mit ihnen eine Konjunkturprognose und in gewissem Umfang auch eine Konjunkturdiagnose stellen.


Eine

  • Konjunkturdiagnose ist die Beschreibung  des gegenwärtigen Konjunkturzustandes,
  • unter einer Konjunkturprognose versteht man die Vorhersage einer künftigen Konjunkturentwicklung.

 

Aussagen über Konjunkturindikatoren sind insbesondere für Wirtschaftspolitiker wichtig, damit diese durch entsprechende Gegenmaßnahmen harte Ausschläge der Konjunktur abschwächen können. Oftmals werden die Konjunkturindikatoren nach zeitlichen Gesichtspunkten in Früh- Gegenwarts- und Spätindikatoren unterschieden.

 

Frühindikatoren

Sie lassen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Konjunkturverlaufes zu. Sie zeigen relativ früh, wie sich die Wirtschaft in Zukunft entwickeln wird.  Wichtige Indikatoren sind dabei

 

  • Geschäftsklimaindex


Hierzu ermittelt das IFO Institut für Wirtschaftsförderung in München durch eine Befragung von ca. 2000 Unternehmen die Erwartungen der Unternehmer in der nächsten Zukunft.

graphik_geschaeftsklimaindex

 

 

  • und der Konjunkturbarometer

 

graphik_konjunkturbarometer